1. Internationaler
Moderationspreis
für Alte Musik

Sonntag 10.09.
2017

Am Sonntag, 10. September 2017, sind sie gegeneinander angetreten:
Die Finalisten des 1. Internationalen Moderationspreises für Alte Musik.



In einem je 20-minütigen Programm präsentierten das Boreas Quartett aus Bremen, das Ensemble 4Times Baroque aus Frankfurt und das Ensemble Arava aus Hannover ihre eingereichten Wettbewerbsbeiträge.

Und so hat die Jury entschieden:

1. Preisträger:  Ensemble Arava, Hannover

2. Preisträger:  4 Times Baroque, Frankfurt

3. Preisträger:  Boreas Quartett, Bremen


Der Preis des Publikums ging an:

   Ensemble Arava, Hannover





Die Jury-Mitglieder waren:

Prof. Felix Koch, Mainz
Prof. Michael Schneider, Frankfurt
Dr. Daniel Detambel, Wiesbaden

Das FORUM ALTE MUSIK FRANKFURT AM MAIN e.V. vergab 2017 zum ersten Mal den Moderationspreis für Alte Musik. Ziel: Bei jungen Musikern für die Notwendigkeit der Musikvermittlung zu werben und so zugleich dafür zu sorgen, dass Alte Musik auch von zukünftigen Zuhörergenerationen verstanden werden kann.

Preisverdächtig oder sogar preiswürdig ist eine Moderation – im Sinne des Wettbewerbs – dann, wenn es durch sie gelingt, den Zuhörer / Zuschauer positiv zu überraschen, die Aufmerksamkeit zu steigern, den Funken überspringen zu lassen und so letztlich einen „neuen“ Zugang zur Musik zu schaffen. Kreativität statt Konformismus, Begeisterung statt Routine.
Dass dabei die vermittelten Informationen sachlich korrekt sein müssen, wird als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt.

Der Wettbewerb war mit insgesamt 7.500 Euro dotiert und richtete sich an Musiker bis zu einem Alter von 35 Jahren. Teilgenommen haben 16 Ensembles aus Deutschland, Österreich, Polen und Schweden. Gestiftet wurde der Preis von Vogel & Detambel, Wiesbaden

Die nächste Ausschreibung ist für das Jahr 2019 geplant; der Preis wird dann im Jahr 2020 vergeben werden.